Regensburg. Die Berthold und Anita Neppel-Stiftung übergab an die Rengschburger Herzen einen Scheck in Höhe von 5 000 Euro. Während des laufenden Betriebes im Café der Rengschburger Herzen waren Berthold Neppel, Christian Liebl und Gerhard Wagner in die Dr.-Gessler-Straße gekommen, um dem Verein 5000 Euro zu übergeben. Im vollbesetzten Vereinslokal hatte Neppel dann auch die Gelegenheit, seine Stiftung vorzustellen und für Helfer zu werben. Denn neben dieser Tätigkeit in seiner eigenen Stiftung, wirkt Neppel beim Verein Zweites Leben und benötigt immer wieder freiwillige Helfer, die mit Patienten, die aus der Klinik entlassen werden, spazieren gehen, sich mit ihnen unterhalten oder vielleicht auch mal einkaufen gehen. „Dafür möchte ich heute einmal werben“, so Neppel.
Herzengründer Arno Birkenfelder indes machte auf die derzeit brisante finanzielle Lage des Vereins aufmerksam: „Wir bekommen viel Unterstützung von unseren Lebensmittel-Partner und das ist auch sehr wichtig“, betont er. Doch die finanzielle Lage sei alles andere als rosig. Die Fahrzeugflotte mit denen die Lebensmittel abgeholt werden, müssten betankt werden. Ebenso gebe es immer wieder mal Reparaturen und das Cafè müsse beheizt werden – alles Dinge, die man nicht so „auf dem Schirm“ habe, unterstrich Birkenfelder.
Birkenfelder zeigte den Stiftungs-Vertretern dann das neueste Projekt des Vereins, das Tante Emma Mobil. „Wir fahren mit diesem Fahrzeug, das bis oben hin mit Lebensmittel vollgepackt ist, in verschiedene Stadtteile und kommen dann zu den Menschen, die vielleicht vor Scham nicht zu uns kommen oder es verkehrstechnisch einfach nicht können.
Die Berthold und Anita Neppel-Stiftung feierte im letzten Jahr das Zehnjährige und konnte in dieser Zeit bereits weit über 220 000 Euro an Spenden ausschütten. „Wir würden uns über jede Zustiftung freuen“, so Neppel. Das heißt, wenn jemand sein Erbe sinnvoll anlegen möchte, könne er es in die Stiftung geben, das Stiftungs-Kapital erhöhe sich und es könne wieder mehr ausgeschüttet werden. Für das nächste Jahr bekam Birkenfelder bereits die Zusage, dass seitens der Stiftung einmal mehr geholfen werde.
