Regensburg. Die Berthold-und-Anita-Neppel-Stiftung schüttet jedes Jahr einen Beitrag an soziale Initiativen aus. Im Frühjahr wurde das Tierheim Regensburg mit einer Spende bedacht. Jetzt war es der Verein „Mütter in Not“, dem die ehemalige Bundestagsabgeordnete Maria Eichhorn vorsteht. Die Stiftung übergab nun einen Scheck in Höhe von 5000 Euro an die Organisation.
Roswitha Hierl arbeitet seit 15 Jahren bei „Mütter in Not“ und hat schon sehr viel erlebt. „Oft kommen Frauen am Freitagnachmittag und wollen eine finanzielle Zuwendung, da sie nichts mehr für sich und ihre Kinder zu essen haben. Hier helfen wir spontan“, so Hierl. In anderen Fällen wird die Kaution für Wohnungen übernommen und „das können schon mal 2500 Euro sein“, wie Eichhorn berichtet. Allerdings mit der Prämisse, dass dieses Geld in der Regel zurückbezahlt werden soll. „Auch wenn es nur 5 Euro im Monat sind. Der Wille ist uns wichtig“, so Eichhorn.
Bürgermeisterin Astrid Freudenstein, Vorstandsmitglied beim Verein „Mütter in Not“ stellte fest, dass der Verein oft dann einspringe, wenn selbst die Ämter mit ihren Möglichkeiten am Ende seien. „Mütter in Not ist sehr unbürokratisch und geht mit gesundem Menschenverstand an die einzelnen Fälle heran“, so die Bürgermeisterin. Die Mütter, aber auch Eltern würden in die Pflicht genommen, was sie bekommen haben, auch wieder zurückzuzahlen.
Auch Berthold Neppel sieht in dem Verein eine sehr nützliche Initiative und hofft, dass viele Menschen dem Beispiel der Stiftung folgen und Geld spenden.
